Lage

Tibet - eingeschlossen von Gebirgen


Karte von Tibet(63,1Kb)
Höchster Punkt: Mount Everest (8876m)
Nord-Süd-Ausdehnung 78°-100° ö.L.
(max 2600 km)
Ost-West-Ausdehnung 28°-38° n.B.
(max 1300 km)

Tibet ist eine Region, die zentral fast ausschließlich aus einem Hochplateau besteht, das auf einer Höhe von 4000-5000m gelegen ist. Im Atlas kann man es als tibetisches Hochland finden.

Tibet liegt in Zentralasien und wird im Norden und Osten von China begrenzt und stößt im Süden an Myanmar, Bhutan und Nepal. Im Westen teilt es sich die Grenze mit Indien.

Man bezeichnet Tibet auch als Wasserreservoir Chinas, das liegt daran, dass durch Tibet sehr viele kleinere und größere Flüsse fließen, die dann nach China fließen. Aus genau diesem Grund wird auch seit dem Jahr 1997 an dem Jangtse-Yang-Staudamm gebaut der einen Fluß auf eine Länge von 660km! anstauen soll, dies entspricht der Entfernung zwischen München und Berlin! Der Staudamm soll dazu dienen die Energieversogung Chinas sicherzustellen und das Überschwemmungsrisiko zu vermindern, so dass es nicht wie im frühen 20. Jh. zu riesigen Überschwemmungen mit vielen Opfern kommt.
Doch spricht auch vieles gegen den Bau des Staudamms, so werden zum Beispiel viele wertvolle Kulturgüter (tibetische und chinesische Tempel und Klöster, Grabungsstätten u. Ä.) zerstört.
Wenn Ihr mehr erfahren möchtet, dann schaut auf die Seite
"Jangste-Staudamm".


Natur

Wie eingangs schon erwähnt ist Tibet ein riesiges Hochplateau, so kommt es auch, dass es außer in den Tälern in Tibet keine sonderlich üppige Vegetation gibt. Das heißt aber nicht, dass die Natur in Tibet irgendwie langweilig währe. Im Gegenteil, man findet hier eine reichhaltige Pflanzenwelt, die zwar überwiegend aus Gräsern und niedrigen Pflanzenwuchs besteht, doch dies auch nur auf den Hochplateaus. In Flußtälern kann man dagegen oft üppigen Waldwuchs finden, u.a. bestehend aus verschiedenen Nadelhölzern, Eichen, Zypressen, Pappeln und Ahornbäume. In den Flusstälern gibt es auch Obstkulturen mit Apfel-, Pfirsich-, Birnen- und Aprikosenbäumen.

Wenn man auf den Hochplateaus in Tibet auch nur wenige Pflanzen findet, so trifft man hier doch eine reichhaltige Tierwelt mit den unterschiedlichsten Tierarten an. Dazu gehören unter anderem auf den Hochlagen verschiedenste Schaf-, Ziegen- und Eselarten, Yaks, tibetische Antilopen und Moschushirsche. Weitere hier beheimatete Großsäuger sind Leoparden, Tiger, mehrere Bärenarten, Wölfe, Füchse und Affen. Auch nicht zu unterschlagen ist die reiche Vogelwelt. Die Hauptvertreter sind Streifengänsen, Möwen, Krickenten und andere Wasservögel, sowie Fasane und Steppenhühner. Zu den aufgezählten Tieren gehören auch viele bedrohte Tierarten.