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Tibet
die Sprache - eine der ältesten der
Welt |
Volk & Kultur
Die tibetische
Kultur basiert sehr stark auf der Religion, dem Buddhismus. Seine
Anzeichen sind überall zu finden - alte Klöster, Tempel und Mönche
(nicht unbedingt alt). Daraus resultiert, dass in Tibet nahezu alle
Bewohner gläubige Buddhisten sind und sehr viele junge Männer und
Frauen ihren Weg als Mönch oder als Nonne wählen.
Hier
sind einige Mönche aus Lhasa.
Sprache
Die
tibetische Sprache gehört zu den ältesten Sprachen der Welt und
ist auf einem Alphabet fundiert.
Das Alphabet
Es gibt zwei unterschiedliche tibetische
Schreibweisen; eine mit "Kopf" und eine "kopflose".
Ich werde hier nur auf die Schreiweise mit "Kopf" eingehen.
Sie wird dbu chan (u-chen) gennant. Die "kopflose" Schrift
wird als dbu med (u-me) bezeichnet. Dbu chan wird Gewöhnlicherweise
auf gedruckte Medien angewandt, in Zeitungen, Büchern, etc. und
in elektronischen Formaten (z.B. Computer).
Konsonanten (gsal byed [sal je]):

Hinweis: Die lateinischen Buchstaben unter
den tibetischen
Schriftzeichen sind nur die Umschrift, nicht die Aussprache
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Vokale (dbyangs [yang]):

Hinweis: Die lateinischen
Buchstaben unter den tibetischen
Schriftzeichen sind nur die Umschrift, nicht die Aussprache
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Sanskritische
Buchstaben:
Ursprünglich wurde die tibetische
Schrift eingeführt um religiöse Texte niederzuschreiben.
Deshalb wurden ein paar spezielle Buchstaben entwickelt, die im
tibetischen Alphabet nicht vorhanden sind.

Hinweis: Die lateinischen
Buchstaben unter den tibetischen
Schriftzeichen sind nur die Umschrift, nicht die Aussprache
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Nummern
Hier
habt Ihr die Nummern, sie werden meistens wie in unserem Rechensystem
gebraucht.

Hinweis: Die lateinischen
Buchstaben unter den tibetischen
Schriftzeichen sind nur die Umschrift, nicht die Aussprache
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Die
tibetische Sprache gehört zu der großen Sprachgruppe
der sinotibetischen Sprachen (weit über 300 verschiedene Sprachen),
d.h. im Gegensatz zu unserer Sprache werden hier Verben nicht in
bestimmte Zeitfomen konjugiert und Substantive nicht nach fällen
dekliniert - jede Silbe hat eine eigene Bedeutung und resultiert
daraus an welcher Stelle des Satzes das Wort oder die Silbe steht.
Aber das Schwierigste an diesen Sprachen ist, dass es je nach Tonhöhe
der Aussprache zu einemBedeutungswechsel oder zu einem Grammatikwechsel
kommen kann. In extremen Fällen, wie in Südost-China werden
bei einem Wort bis zu acht verschiedene Tonhöhen verwendet.
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Kleine
Aussprache-Tipps
- Ein
"h"
nach einem Buchstaben wie z.b. "th" bedeutet
man muss eine kleine Pause danch einlegen. Bitte nicht wie "think"
aussprechen, das gleiche gilt für "ph" -
bitte nicht wie "phone" ausspechen.
- Buchstaben
denen ein "h" folgt haben nur eine kleine oder gar keine
Betonung. Ein betonter Buchstabe ist wie bei "kill"
das "k", unbetont - wird das "k" wie bei "skill"
aussgesprochen.
- Der Buchstabe
"ng" wird wie bei "sing" ausgesprochen, nur
dass man das "g" eigentlich nicht hört, dies ist
besonders bei solchen Wörtern wie "nga" wichtig,
sonst hat man Knoten in der Zunge.
- Man teilt
die Buchstaben in vier Gruppen:
- die ersten
sind die Gaumenbuchstaben, sie werden vom Gaumen her gesprochen
- die zweite
Gruppe sind die "Patalas", sie werden mit der Zunge
an der oberen Kieferplatte gesprochen
- die dritte
Gruppe sind die "Dentals", beim Sprechen berührt
die Zunge die Rückseite der Zähne
- die letzte
Gruppe sind die "Labials", beim Sprechen werden
die Lippen zusammen genommen
Das war
das wichtigste, was man über die tibetische Sprache wissen
sollte, um weitere Informationen zu erhalten besucht bitte meine
Link-Site
dort findet Ihr einen Link zu einer sehr guten "Tibetische
Sprache - Tutorial" - Page. Ach ja hätt's fast vergessen
hier ist noch eine Tabelle mit ein paar tibetischen Redewendungen.

Vorsicht
die Redewendungen "Thank you" und "I'm sorry"
sollten nicht so frei wie in anderen Sprachen benutzt
werden.
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